Nachhaltigkeitsanalyse

Was passiert bei einer Nachhaltigkeitsanalyse?

Wir kommen zu Ihnen und erheben die nötigen Daten und sprechen mit Mitarbeitern. Anschließend werten wir die Daten und Gespräche aus und erstellen einen Bericht über den Status Quo.

  • Vorbereitungsphase: Gemeinsam mit Ihnen bestimmen wir Ziele und Erwartungen der Nachhaltigkeitsanalyse.
  • Analysephase: Wir erheben die nötigen Daten und sprechen mit den entsprechenden Mitarbeitern. Natürlich achten wir darauf Ihre Geschäftsabläufe nicht zu stören.
  • Nachbereitungsphase: Wir erstellen einen schriftlichen Bericht nach wissenschaftlichen Standards und weisen Handlungsoptionen aus. Mit einem Workshop überführen wir die Ergebnisse und Handlungsoptionen in Ihrer Organisation oder Unternehmen.

Gründe für eine Nachhaltigkeitsanalyse

Unternehmen verfolgen wirtschaftliche und gesellschaftliche Ziele. Unsere Analyse wird Ihrem Unternehmen helfen, diese Ziele besser zu erreichen.

Nachhaltigkeit ist ein populärer Begriff der Gegenwart, vielfach angebracht, doch wenig konkretisiert. Wir bieten Ihnen  ein sehr präzises Vorgehen um sich als Unternehmen dem Thema Nachhaltigkeit zu nähern.

Zu Beginn werden in Audits nachhaltigkeitsrelevante Daten erhoben und analysiert.  Daraus leiten wir gemeinsam mit Ihnen Ziele ab und planen die entsprechenden Maßnahmen. Athenga arbeitet zu diesem Zweck überwiegend mit modernen Methoden des Carbon Accounting  sowie der Ökobilanzierung (siehe Prozesse & Methoden). Unsere Kunden und wir sehen darin ein ideales Vorgehen, um den eher abstrakten Nachhaltigkeitsbegriff zu operationalisieren.

Maxime der Analyse ist es Innovationen zu fördern und ein Umfeld dynamischer Veränderung zu erzeugen. Viele Organisationen werden sich in Zukunft verändern müssen. Eine umfassende Nachhaltigkeitsanalyse  ist der aussichtsreichste Ansatz um solche Prozesse zu initiieren und zu überprüfen.

Im Gegensatz zu anderen Nachhaltigkeitsanalysen umfasst unser Vorgehen zusätzlich soziale Faktoren. Wir berücksichtigen die Perspektive der Organisationsmitglieder, Mitarbeiter, Lieferenten und weiterer interner sowie externer  Stakeholder um  alle Themen gesellschaftlicher Relevanz zu integrieren.

 

Was bedeutet es den Corporate Carbon Footprint zu berechnen?

Im Rahmen des Corporate Carbon Footprinting wird eine möglichst umfassende Treibhausgasbilanz des untersuchten Unternehmens, Organisation oder Veranstaltung aufgestellt.

Die Erfassung von Treibhausgasemissionen orientiert sich dabei an drei Handlungsfeldern („Scopes“).

Abbildung WRI GHG Protocol Carbon Footprinting Scopes Emissionsquellen

Scope 1:

In diesem Handlungsfeld werden alle direkten Energieverbräuche bilanziert und mit Emissionsfaktoren bewertet um eine Aussage über die Höhe der Emissionen ableiten zu können. Beispiele sind der Treibstoffverbrauch eigener Fahrzeuge oder der Verbrauch anderer Primärenergieträger wie Erdgas oder Heizöl. Direkte Emissionen stammen aus Quellen welche von der untersuchten Organisation kontrolliert werden bzw. deren Eigentümer sie sind.

  • Diesel und Benzin eigener Fahrzeuge
  • Erdgas
  • Heizöl

Zwecke der Treibhausgasanalyse

  • Nachhaltigkeit im Unternehmen operationalisieren
  • Innovationen fördern und verstetigen
  • Mitarbeiter motivieren
  • Stakeholdern entsprechen und anleiten
  • Neue Märkte erschließen
  • Business Intelligence
  • Zielsetzung und Kennzahlen definieren
  • Veränderungen nutzen
  • Das Marktumfeld verändern

“If you can’t measure it, you can’t manage it.”

Peter Drucker, 1909-2005

Pionier der Managementlehre

Carbon Footprinting in der Wertschöpfungskette

Aktuelle Studien zeigen eindrucksvoll, dass es unzureichend ist sich lediglich mit den direkten CO2-Emissionen zu befassen. Folglich sollten alle direkten und indirekten Treibhausgasemissionen in der Analyse berücksichtigt werden. Wir sprechen dann nicht von Carbon Footprinting sondern von Ökobilanzierung,  bei welcher weitere Nachhaltigkeitseffekte in CO2-Äquivalenten bemessen und zudem Kennzahlen des Ressourceneinsatzes herangezogen werden.

Scope 2:

Im Unterschied zum ersten Handlungsfeld werden hier alle indirekten energiebedingten Emissionen der untersuchten Organisation abgebildet. Beispiele sind Emissionen aus elektrischem Strom, zugekaufter Wärme oder Kälte. Indirekte Emissionen sind somit eine Konsequenz der Handlungen der untersuchten Organisation, jedoch werden die eigentlichen Emissionen durch  andere Organisation verursacht. Die Emissionskategorien schließen einander aus. Das bedeutet, dass Emissionen niemals doppelt bilanziert werden können.

  • Zugekaufte Energie:
  • elektrischer Strom
  • Wärme, Kälte

Scope 3:

Dieses sehr umfangreiche Handlungsfeld ist eines der komplexesten Analyseobjekte der Treibhausgasbilanzierung, denn an dieser Stelle werden alle weiteren indirekten Emissionen der untersuchten Organisation bilanziert. Kategorisch werden hier ausschließlich Emissionen erfasst, deren Quellen nicht im Besitz oder unter der direkten Verfügungsgewalt der untersuchten Organisation stehen. Wichtige Emissionsquellen sind u.a.:

  • Einkauf von Produkten, Dienstleistungen und Kapitalien.
  • Anfahrten von Mitarbeitern und Kunden
  • Geschäftsreisen
  • Logistik
  • Abfallmanagement
  • Leasings
  • Verkaufte Produkte und Dienstleistungen

 

Logo des World Resources Institute - Greenhouse Gas Protocol

Weitere Informationen zur Berechnung der Treibhausgasemissionen nach Maßgabe des World Resources Institute finden sie hier.

Logo des Umweltbundesamtes (UBA) der Bundesrepublik Deutschland

Wir arbeiten nach neuesten Erkenntnissen führender Institutionen. Unser Wissen erweitern wir fortlaufend und täglich. Weitere Informationen zum Thema Treibhausgasemissionen finden Sie hier auf den Seiten des Umweltbundesamtes.